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April 23, 2025







Indigene Einblicke der Kogi


Auch wenn die menschliche Zivilisation durch ihren Raubbau der Erde großen Schaden zugefügt hat, so ist der Mensch per se aber mitnichten der überflüssige Parasit, ohne den der Planet besser dran wäre. Ganz im Gegenteil, die Erde braucht uns, um in ihr volles Bewusstsein zu kommen und zu voller Blüte zu gelangen.



Das sagen zumindest die Indigenen der Kogi, deren 4000 Jahre alte Kultur sich der Kolonisierung durch den Rückzug in die kolumbianischen Berge entziehen konnte. Die Kogi beobachten uns als „jüngeren Brüder“ nun seit 500 Jahren und halten es für an der Zeit, Unterstützung bei der notwendigen Kurskorrektur anzubieten.

Ihr Weg, um zu anderen Entscheidungen zu kommen, ist das Nachdenken an Orten der Natur und nicht in geschlossenen Räumen. Denn so entsteht Synchronisation mit dem vielseitigen und lebendigem Informationsfluss der Natur, den es im zivilisatorischen Rahmen der städtischen Architektur nicht geben kann.



Das aber hat mit Spazieren oder Joggen an der frischen Luft nicht viel zu tun, dafür braucht es vielmehr ein ruhiges Verweilen in Stille, so wie wir es in der Wildnispädagogik als Praxis des Sitzplatzes kennen. Und dieses Verweilen und Nachdenken wird um so kraftvoller, wenn dazu Plätze aufgesucht werden, die mit den energetischen Qualitäten der Elemente in Verbindung stehen: bei Steinen oder Quellen, an Bäumen oder Wassern.


Ein Eintauchen in diese faszinierende Welt der Kogi findet sich hier in diesem Interview:


MANOVA im Gespräch "Die Macht der Gedanken"
























Foto Shooting mit Biber


Eigentlich sind Biber ja eher menschenscheu und deswegen selten zu Gesicht zu bekommen. Dieses Prachtexemplar allerdings - sicherlich 25 kg - lief uns am helllichten Tage an der Elbe im NSG Hohe Geest buchstäblich über den Weg:







Auf dem Uferweg unterwegs blieb ich einfach mal stehen, um mit dem Fernglas in die Weite zu schweifen, als sich direkt neben mir etwas Großes mit Getöse aus dem Gras erhob. Ich dachte im ersten Moment an einen Hund oder dergleichen, sah dann aber den Koloss an Biber sich in die Fluten stürzen. Und weg war der dann.


Zum Einen fragte ich mich danach, wie ich so ein Ungetüm, das direkt am Wegesrand hockte, im Vorbeilaufen übersehen konnte. Und ich vermute, dass der Biber dort im Gras auch einfach sitzengeblieben wäre, wenn ich nicht zufällig und unvermittelt neben ihm angehalten hätte.










Später auf dem Rückweg erblickte ich Bernd, der mit seinem Teleobjektiv in aller Ruhe Aufnahmen machte und seinem Tier langsam hinterher schlenderte. Ich rechnete zunächst damit, dass er einem interessanten Vogel auf der Spur war. Aber nein! Da war wieder der Riesen-Biber, der seelenruhig über den Weg hoppelte und genüßlich an Büschen knabberte. Fotoshooting und das Gespräch zweier erstaunter Homo Sapiens ließen ihn völlig unbeeindruckt…







Fotos.  Bernd Harms, 2025


Wie viele große Wildtiere war der Biber in Norddeutschland 

vor 400 Jahren durch Bejagung fast ausgerottet. Seit 1840 galt er in Schleswig-Holstein als ausgestorben. 

Erst seit Mitte der 1990er Jahre siedelt sich der Elbbiber bei Lauenburg in seinen ursprünglichem Lebensraum wieder an.












April 15, 2025







Winterzauber 

Eine filmische Naturmeditation, die einlädt, in den winterlichen Zauber des Hunsrück einzuztauchen. Wenn wir Bächen und Bäumen lauschen, verankern sich Sinne und Geist in der Naturwahrnehmung...







April 07, 2025





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Wir schaffen Erfahrungsräume in und mit der Natur – für Menschen, die tiefer gehen wollen.
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Wenn Dich Dein Weg mal in die Pfalz führt und dann Bad Kreuznach für einen Abstecher in Frage kommt, dann kann ich Dir dieses Highlight empf...